Home 2018-10-08T16:54:06+00:00

ANGEBOT

Lebenskrisen und seelische Erkrankungen können jede/n treffen. Gründe für die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Unterstützung reichen vom Wunsch sich selbst besser kennen zu lernen (Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung) über Bewältigung von Lebens- und Sinnkrisen, Linderung bzw. Klärung psychosomatischer Beschwerden bis hin zu starkem seelischen Leidensdruck.

Was ist systemische Therapie?

Die systemische Therapie ist eine Form der Psychotherapie, die die Gesundheit und Krankheit eines Menschen im Zusammenhang mit seinem sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Schule, etc.) betrachtet.

Die systemische Vorgehensweise unterstützt somit den Prozess, erlernte Verhaltensmuster innerhalb sozialer Beziehungen sichtbar zu machen. Ansatz der systemischen Psychotherapie ist es Hindernisse, die vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen blockieren, aufzudecken und zu überwinden. Dabei steht im Vordergrund die Selbstheilungs- und Selbstorganisationskräfte zu fördern. Systemische Therapie ist konsequent lösungs,- und ressourcenorientiert.

In der Einzeltherapie können Belastungen, gegenwärtige Schwierigkeiten und anstehende Entscheidungen geklärt werden, um wieder mehr positive Kraft für das Leben und für neue Herausforderungen zu haben, und um sich selbst und seiner Lebensgeschichte wertschätzend anzunehmen.
Voraussetzungen für die produktive Zusammenarbeit und das Gelingen einer Psychotherapie sind persönliche Wertschätzung und Respekt, die Bereitschaft zur offenen Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben und letztlich auch eine Art gegenseitiger Sympathie.

Systemische Einzeltherapie ist hilfreich bei:

–    Stress, Ängsten, Unsicherheiten
–    Süchten und Abhängigkeiten
–    Essstörungen
–    Depressionen
–    Erschöpfungszuständen, Burn-Out-Syndrom
–    Akuten Belastungssituationen
–    Fragen nach dem Lebenssinn (Lebenskrisen)
–    Angststörungen (Panikattacken)
–    Partner- und Beziehungsproblemen
–    Familienproblemen
–    Trennung und Scheidung
–    Sexuellen Störungen
–    Zwangsgedanken und –handlungen
–    Auswirkungen chronischer körperlicher Erkrankungen
–    Schicksalsschläge wie Tod oder Verlust einer wichtigen Bezugsperson
–    Problemen im Job, Mobbing, Arbeitslosigkeit, …
–    Trauma
–    Konflikten aus und in der eigenen Herkunftsfamilie
–    Einflüssen von Erfahrungen und Erlebnissen aus der eigenen Herkunftsfamilie,
die (bis) heute als einschränkend und behindernd erlebt werden

 

Ziel der Paarberatung und Paartherapie ist es Beziehungsschwierigkeiten zu bewältigen, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und Ressourcen zu mobilisieren. Unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse können Spannungen verursachen, die im Alltag meist schwer zu bewältigen sind. In einer Paarbeziehung führt das Erleben von sich wiederholenden Kommunikationsmustern und das Verhalten in bestimmten Rollen zu Konflikten. Gegenseitige Schuldzuweisungen verhindern eine Lösung und verfestigen somit den Konflikt. Systemische Paartherapie ermöglicht, sich dieser Muster und Rollen bewusst zu werden und sie zu hinterfragen. Neue Denk- und Verhaltensweisen können dann gemeinsam entworfen werden und im Alltag erprobt werden.

Häufige Konfliktthemen:

–   Beziehungskrisen, Paarkonflikte, Streit, Fremdgehen,…
–   Sexuelle Schwierigkeiten
–   Probleme mit Kindern und Erziehung
–   Kommunikationsschwierigkeiten in der Partnerschaft
–   Verlustängste
–   Trennung/Scheidung

Familien sind komplexe Systeme. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, getrennt lebende Familienmitglieder, Familien gleichgeschlechtlicher PartnerInnen – bieten eine Vielzahl möglicher Auseinandersetzungen. Das können persönliche Ereignisse, Schicksalsschläge oder auch äußere Einwirkungen sein, die Familien an den Rand ihrer Bewältigungsmöglichkeiten bringen.

Themen einer Familientherapie

  • Häufiger Streit oder Konflikte innerhalb der Familie, wodurch es zu Schwierigkeiten in der Kommunikation kommt
  • Schwierigkeiten eines Kindes in der Schule aufgrund einer Teilleistungsstörung, Mobbing,  pubertäre Krisen, Prüfungsängste, uvm.
  • Gewalt und Aggression innerhalb der Familie.
  • Eine körperliche oder psychische Krankheit eines Familienmitglieds (z.B: chronische Erkrankungen, Essstörungen, Ängste, psychosomatische Erkrankungen, Suchterkrankungen…)
  • Lebenskrisen, wie ein Todesfall oder schwer belastende Lebensereignisse (z.B: Katastrophen, Unfälle, Überfälle, Arbeitslosigkeit, Schulden,…)

Die Familientherapie kann mit der gesamten Familie oder mit einem Teil der Familie stattfinden. In einer Familientherapie besteht die Möglichkeit, dass jedes einzelne Familienmitglied in einem geschützten, professionellen Rahmen seine Sicht des Problems oder bisher unausgesprochene Kränkungen äußern kann. Der Fokus in dieser Therapieform liegt vor allem auf Gemeinsamkeiten, Stärken und Ressourcen der Familie. Die systemische Familientherapie geht davon aus, dass jede Familie bereits über ausreichend Ressourcen verfügt und dass diese erst wieder entdeckt bzw. aktivert werden müssen.

Ziele der Familientherapie

Das Ziel einer Familientherapie ist, eine positive Beziehungsveränderung zwischen den einzelnen Familienmitgliedern zu erreichen. Es geht darum gemeinsame Anliegen zu formulieren und die Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern zu verbessern. Respekt, gegenseitiges Verständnis und Einfühlungsvermögen füreinander sind dabei wesentlich für ein funktionierendes Zusammenleben in einer Familie. Diese Werte können in einer Familientherapie wieder in den Mittelpunkt gerückt, beziehungsweise verbessert werden. Zudem geht es darum Lösungsschritte bezüglich des Problems gemeinsam zu erarbeiten.

Vermittlung zwischen den Konfliktbeteiligten

Mediation ist ein klar strukturiertes außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, bei dem eine neutrale dritte Person, die Mediatorin, der Mediator oder das Mediationsteam, Menschen dabei unterstützt, die zwischen ihnen bestehenden Konflikte durch Verhandlungen gemeinsam zur Zufriedenheit aller zu lösen. Mediation ist eine Art der Konfliktregelung in der Konsens – nicht Recht oder Macht – im Zentrum steht.

Ausrichtung in die Zukunft

Eine Mediation ist immer zukunftsorientiert. Es geht darum, Lösungen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln. Die Geschichte der Konflikte ist nur in soweit von Bedeutung, wie die Informationen für das Verstehen des Konflikts und der Anliegen beider Parteien vonnöten ist.

Eigenverantwortliche Lösungen

Die Medianten erarbeiten ihre eigene Lösungen, die sich an den eigenen und den Interessen aller Betroffenen orientieren. Die Lösungen sind zukunftsbezogen, selbstbestimmt und damit nachhaltig.

Coaching ist eine häufig genützte unterstützende Beratung und Begleitung im Kontext berufsbezogener Themen. Unvorhersehbare Entwicklungen rufen notwendige Veränderungsbewegungen hervor, die in vielen Fällen zusätzlich zum „Daily Business“ gefordert sind. Dies kann mitunter an die Grenze persönlicher Belastbarkeit führen. Stichwort „Burnout“.

Coaching kann beim Suchen zielführender Strategien unterstützen. Übergeordnetes Ziel ist die Wiedergewinnung der Balance zwischen Person, Organisation und Umfeld. Der Coaching-Prozess beginnt mit der Analyse der Ausgangsituation und der Exploration der Ziele. Verlauf, Gesamtdauer und Frequenz der Sitzungen orientieren sich an der Zielsetzung.

Häufige Themen des Coachings:

  • (berufliche) Neuorientierung
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Bewusstsein über eigene Stärken, Ausbau von Potenzialen
  • Persönliche Einschränkungen z.B: Furcht vor Vorträgen, innere Hemmnisse bei Konfliktsituationen, nicht “nein sagen” können etc.
  • Kommunikationsmuster identifizieren / verändern
  • Bewusstsein über das eigene Kommunikations-, Beziehungs- und Konfliktverhalten entwickeln
  • Neue Kompetenzen entwickeln wollen z.B: Entwicklung von neuen Fähigkeiten, Prioritäten setzen, Effizienz im eigenen Zeitmanagement, …

Ziele des Coachings:

  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • erreichen gesetzter Ziele durch strukturierte Vorgehensweise
  • erkennen eigener Fähigkeiten und Potenziale
  • Verständnis für das eigene Verhalten und dessen Auswirkungen entwickeln
  • erlernen konstruktiver Kommunikation in sozialen Beziehungen und Konfliktsituationen
  • entspannten Umgang mit Druck- und Stresssituationen entwickeln

WERDEGANG

Seit Oktober 2016
Psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis in 1070 Wien

06/ 2015 – 09/2016
Psychotherapeutische Tätigkeit bei iwik – Verein zur Verbesserung der Lebensqualität

09/2014 – 04/2017
Psychotherapeutische Tätigkeit an der Sigmund Freud Ambulanz

09/2014
Status zur “Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision”

09/2010 – 06/2015
Psychotherapeutisches Propädeutikum und Fachspezifikum an der Sigmund Freud Universität

01/2014 – 03/2014
Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital
Station 57 (Akutpsychiatrische Abteilung)

09/2013 – 12/2013
Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe – Otto-Wagner- Spital
PAV 24/3 (Akutpsychiatrische Abteilung)

01/2013 – 07/2013
Böhmer-Laufer Psychosoziales Praktikum, Sanatorium Maimonides Zentrum

05/2011 – 04/2012
Psychotherapeutische Ambulanz der Sigmund Freud Privatuniversität

08/2011 – 09/2011
intakt – Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen

PRAXIS

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TERMINE & KOSTEN

Termine und Kosten nach  persönlicher Vereinbarung

Eine Einzeltherapiesitzung dauert 50 Minuten

Eine Paartherapiesitzung dauert 90 Minuten

Eine Doppeleinheit dauert 90 Minuten

Eine Coaching- oder Mediationseinheit dauert 50 Minuten

  • Zahlungsmodalitäten

    Am Monatsende erhalten Sie von mir eine Honorarnote. Ich bitte Sie die Rechung mittels Überweisung (innerhalb einen Monats) zu begleichen. Die Honorarnote enhält allen notwendigen Daten die zur Einreichung bei Ihrer Krankenkassa (siehe Kostenzuschuss) notwendig sind. Es besteht auch die Möglichkeit die Therapieeinheit jeweils am Ende der Einheit in bar bezahlen.

  • Absageregelung

    Vereinbarte Sitzungen müssen 48 Stunden im Voraus abgesagt werden. Sollten Sie nicht oder nicht zeitgerecht absagen, wird die Sitzung zum vollen Stundensatz verrechnet. Ich verpflichte mich ebenfalls meinen KlientInnen mindestens 48 Stunden im Voraus darüber zu informieren, sollte eine Sitzung meinerseits nicht stattfinden können.

  • Kostenzuschuss durch die Krankenkasse

    Derzeit ist keine vollständige Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse bei mir möglich. Psychotherapie und Coaching sind auch keine „Kassenleistungen“ und werden von keiner gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Ein Kostenzuschuss durch die Krankenkasse ist erst bei entsprechender Indikation und dem Vorliegen von krankheitswertigen Symptomen möglich. Der Kostenzuschusses ist bei jeder Krankenkasse unterschiedlich hoch. Derzeit liegt die Teilrefundierung bei den Gebietskrankenkassen bei 21,80 € pro Sitzung.

KONTAKT

Mag. Hannah Mernyi

Siebensterngasse 46/5/118, 1070 Wien

T: 0660 / 9222 822
E: praxis@psychotherapie-mernyi.at